Camwork ist ein CAM-Modul, das von der Firma cadwork AG entwickelt und vertrieben wird. Unser Büro ist maßgebend bei der Konzeptionierung und Realisierung beteiligt.

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Kurzbeschreibung

Abbildung von Geometrie und Kinematik des Bearbeitungszentrums
Hierzu wird eine Maschine aus einzelnen Elementen (Baugruppen) gebildet, die miteinander fest oder beweglich verbunden sein können. Die Beweglichkeit der Maschine wird über ein hierarchisches System von Verschiebungsachsen (z.B. die X-, Y-, Z-Richtungen) und Drehachsen (z.B. A- und C-Achse) realisiert. Auf diesen Achsen werden in jeder Richtung die Endlagen oder spezielle Ruhepositionen definiert. Weitere Attribute identifizieren die Aufgabe eines Maschinenteils (Spindel, Wagen, Spannmittel usw.). Somit kann jede beliebige Maschine dargestellt, bewegt und in Simulation und Kollisionsbetrachtung eingebunden werden.

Online-Darstellung der Werkzeuge auf der Grundlage der Steuerungsinformationen
Werkzeuge werden übersichtlich gruppiert in Sägeblatter, Bohrer, Hobelköpfe, Fingerfräser, Schwalbenschwanzfräser, Winkelaggregate und Kettensägen. Die Werkzeugdaten setzen sich zusammen aus Grunddaten (Länge, Durchmesser, Drehzahl usw.), die regelmäßig mit der Steuerung der CNC-Maschine abgeglichen werden sowie spezifischen Daten (maximale Spanabnahme für Hobelkopf, Bohrintervallänge für Entleerung, usw.), die von Bearbeitung zu Bearbeitung variieren können. Die Darstellung der Werkzeuge erfolgt direkt anhand ihrer Grunddaten, so daß sie hinsichtlich Geometrie und Aufenthaltsort (Magazinplatz der Maschine oder Lagerplatz außerhalb) jederzeit aktualisiert sind.

Automatische Positionierung der Werkstücke auf der Maschine
Aus den zu bearbeitenden Werkstücken werden Chargen zusammengestellt, bestehend aus einer oder mehreren Spannsituationen. Ein Spannbild wird beschrieben durch Art, Anzahl und Lage der zugehörigen Bauteile, Position der Spannmittel sowie der zu bearbeitenden Konstruktionsformen. Ziel bei der Berechnung ist die Minimierung der Anzahl der Spannsituationen unter Berücksichtigung minimaler Durchlaufzeit und größtmöglicher Kollisionsfreiheit. Eine vorgeschlagene Beladungssituation kann jederzeit modifiziert werden.

Weg- und zeitoptimierte ISO-Code-Erzeugung mit Hilfe von vorbereiteten Bearbeitungsstrategien
Aufgrund der Informationen über die CNC-Maschine, die aktuell zur Verfügung stehenden Werkzeuge, die zu bearbeitenden Konstruktionsformen und die Spannbilder werden Verfahrwege erzeugt und in einen auf die Steuerung der CNC-Maschine adaptierten ISO-Code übersetzt. Dabei entfällt eine zeitaufwendige Parameterberechnung auf der CNC-Steuerung. Bei der Generierung des ISO-Codes kann auf eine vielfältige Auswahl von vorbereiteten, -vom Anwender zusätzlich modifizierbaren-, Strategien zurückgegriffen werden. Auf diese Weise kann eine manuelle Anpassung jedes Details erfolgen.

Simulation und Kollisionsanalyse des Bearbeitungsablaufes anhand des ISO-Programmecodes
Die Simulation und Kollisionsbetrachtung des ISO-Codes ermöglicht eine Endkontrolle des von camwork berechneten oder anschließend manuell modifizierten ISO-Codes. Auch externe ISO-Daten können analysiert werden, wenn die zugehörige CNC-Maschine und die Bauteilgeometrie dem System bekannt sind. Kollisionen werden unter Angabe des zugehörigen NC-Datensatzes angezeigt und können schrittweise eliminiert werden, bis ein fehlerfreies ISO-Programm das CAM-System verläßt.

     
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